Die TransDEM Trainz Edition ist eine eigene Ausgabe von TransDEM, die über wesentliche zusätzliche Exportfunktionalität verfügt, zugeschnitten auf Trainz Simulator 12, Trainz Simulator 2010, Trainz Simulator 2009, Trainz Railroad Simulator 2006 und 2004 von Auran/N3V.
Diese zusätzliche Funktionalität ermöglicht das Anlegen von Trainz-Strecken aus TransDEM heraus:
Direktes Erzeugen aller Dateien, die eine Trainz Streckenkarte (Map) ausmachen.
Ausrichtung des erzeugten Baseboard-Rasters am UTM-Koordinatengitter. Dadurch wird modularer Streckenbau mit passgenauen Streckenabschnitten möglich.
Geländeformung durch das DEM.
Aufbringung einer Bodentextur (in begrenzter Auflösung) auf Basis der in TransDEM geladenen Bitmap-Karten.
UTM-Objekte für Trainz. Ermöglicht das Anlegen von 1000 x 1000m großen ebenen 3D-Objekten, die als Textur einen Ausschnitt von Landkarte, Plan oder Luftbild in einer Auflösung von 1024 x 1024 oder auch 2048 x 2048 Pixel erzeugen. Ein solches UTM-Objekt dient im Trainz-Editor als Schablone. Die Objekte werden automatisch platziert. Sie sind am UTM-Gitter ausgerichtet.
Direktes Erzeugen von Gleiselementen (Splines), aus 2D- und 3D-Vektordaten. Automatische Anpassung der Geländeform (Einschnitte/Dämme) für bereits ausgearbeitete 3D-Daten (Für die Erstellung solcher Daten wird ein externes CAD-Werkzeug benötigt).
Absolute Koordinaten durch Verwendung des Trainz World Origin Objekts. Ermöglicht das Hinzufügen von georeferenzierten Daten zu einer Strecke auch zu einem späteren Zeitpunkt (besonders UTM-Kacheln und Splines)
Rückimport von Splines von der Strecke nach TransDEM, zur weiteren Verarbeitung in einem externen CAD-Werkzeug, und anschließender Wiederexport.
Höhenanpassung für eine bestehende, konventionell auf „Meereshöhe“ gebaute Strecke an das DEM-Niveau TransDEM-generierter Module.
Dokumentation als zusätzliches Handbuch in elektronischer Form,.pdf-Format, Übersicht, Referenz, Tutorien, 83 Seiten
Mit dem Export von DEM und dem Anlegen der Bodentextur aus TransDEM heraus wird eine vollständige und im TRS2004-Editor direkt weiter zu bearbeitende Strecke erzeugt. Für TRS2006 und höher wird lediglich noch Content Manager Plus zum Import zwischengeschaltet.
Die Funktionen beim Anlegen einer Strecke im Überblick:
Erzeugung der neuen Strecke mit Terrain und die Bodentextur.
Die Größe der Strecke wird bestimmt durch eine (optionale) Rechteckmaske, die den zu exportierenden Ausschnitt in TransDEM markiert, sowie durch ein Trassenfilter, das die Ausdehnung des Terrains beschränkt. Hieraus ergeben sich die anzulegenden Trainz-Baseboards von je 720 x 720 m.
Die Baseboards sind in ein 10m-Raster unterteilt. Für jeden 10m-Punkt bestimmt TransDEM die Höhe aus dem DEM.
Außerdem wird je 10m-Punkt eine Farbtextur als Bodendeckung aufgebracht, die sich aus der in TransDEM geladenen Bitmap-Karte ableitet. Hierzu stellt TransDEM einen Satz von 20 monochromen Texturen zur Verfügung, von denen eine entsprechend dem Farbwert an jedem Rasterpunkt ausgewählt wird.
Die Lage der Bahntrasse wird an Hand erzeugter oder geladener Vektordaten auf der Bodentextur farblich hervorgehoben
Das UTM-Raster wird als 1000m-Gitter ebenfalls auf die Bodentextur gezeichnet.
Erzeugen und Platzieren des Trainz-Weltkoordinatenursprungs-Objekts. Dieses Objekt ermöglicht „absolute“ Koordinaten und dient als Referenz, um die Strecke später mit UTM-Planquadraten und Spline-Objekten ergänzen zu können.
Das Anlegen der Strecke erfolgt vollautomatisch. Der Anwender gibt lediglich einige Parameter vor. Im einfachsten Fall nur den Namen für die Strecke.
Die folgenden Bilder zeigen den Export in der Praxis:

Bild 1 ist eine typische Ansicht des TransDEM-Fensters. Geladen sind ein DEM, eine vorher georeferenzierte Bitmap-Karte und eine Rohtrasse. Eingeblendet sind das UTM-Gitter im 1000m-Raster (violett) und das Baseboard-Gitter von Trainz im 720m-Raster (grau).

Bild 2 zeigt nach erfolgtem Export aus TransDEM die Minikarte im TRS2006-Editor/Surveyor. Die von Trainz vorgegebene Auflösung beträgt ein Pixel pro 10m. Dadurch erscheint das Bild etwas grob. Zu erkennen ist wieder das UTM- und das Baseboard-Gitter. Das mit Bild 1 deckungsgleiche Baseboard-Gitter wird hier allerdings vom TRS2006-Editor/Surveyor erzeugt.

Bild 3 zeigt einen Blick auf die TransDEM-generierte Landschaft im TRS-Editor/Surveyor. Standort ist etwa Südost auf dem Kompasskreis auf der Minikarte in Bild 2. Der Blick ist nach Nordwesten gerichtet. Deutlich zu erkennen die Markierung für die Rohtrasse (hier bereits mit einer Spline-Rohtrasse) und ganz im Vordergrund eine der UTM-Gitterlinien.
Anmerkung: Das hier vorgestellte Beispiel wird als Tutorium im Handbuch Schritt für Schritt beschrieben. Die Daten dazu werden mitgeliefert.
Die Bodentextur für das Trainz-Terrain ist aufgrund ihrer recht groben Rasterung von 1 Pixel je 10 m nicht für große Maßstäbe geeignet. Hierfür bietet sich ein Verfahren mit Hilfsobjekten an, das sogenannte UTM-Objekte als normale 3D-Content-Objekte einsetzt.
Eigenschaften des UTM-Planquadrat-Exports in TransDEM:
Geeignet für großmaßstäbige Karten und Pläne, für die die Bodentextur zu grob ist, z.B. 1:10000, 1:5000, 1:1000, sowie für Orthofotos (Satelliten- und Luftbilder).
Erzeugung von UTM-Hilfsschablonen als separate, normale Trainz-Content-Objekte.
Export von 1000 x 1000 m oder 500 x 500 m Planquadraten als Textur von bis zu 4096 x 4096 Pixel (begrenzbar).
Auswahl durch Rechteckmaske in TransDEM.
TransDEM sorgt für passgenaues Zuschneiden der Kartenausschnitte und für das Anlegen vollständiger, direkt im Trainz-Editor/Surveyor nutzbarer Objekte.
Die Objekte werden von TransDEM automatisch platziert.
Die folgenden Bilder zeigen den UTM-Planquadrat-Export in der Praxis:

Bild 4 zeigt das Selektieren von UTM-1000m-Planquadraten in TransDEM. Das UTM-Gitterraster wurde dazu fest auf 1000m eingestellt. Mit einer Rechteckmaske werden die zu exportierenden Planquadrate eingefasst (Maske im Bild etwas schwierig zu erkennen). Die Maske umfasst hier zwei Planquadrate. Die grau erscheinenden Bereiche auf der Karte zeigen überblendete großmaßstäbige Karten, für die die TransDEM-Bodentextur nicht geeignet ist.
Anmerkung: Das hier vorgestellte Beispiel wird als Tutorium im Handbuch Schritt für Schritt beschrieben. Die Daten dazu werden mitgeliefert.

Bild 5 zeigt die exportierte Textur für ein Planquadrat (das nördlichere aus Bild 4), im Original 1024 x 1024 Pixel groß, hier im Hintergrund verkleinert auf 512 x 512 Pixel. Der Ausschnitt oben links zeigt den Originalmaßstab mit 1,024 Pixel je 1 m.

Bild 6 zeigt das komplette UTM-Objekt mit aufgebrachter Textur im Jet-Viewer, einem 3D-Betrachter für Trainz-Content-Objekte.

Bild 7 zeigt das südlich anschließende UTM-Objekt, automatisch eingebracht in das generierte Gelände und ausgerichtet am UTM-Gitterraster
TransDEM kann aus Vektordaten Spline-Objekte für Trainz erzeugen. Damit kann man Bahntrassen, Straßen oder Wasserläufe anlegen.
Eigenschaften des Vektordaten-Exports in TransDEM:
Unterstützt 2D- und 3D-Daten.
Vektordaten ohne Höheninformation (2D) werden für Rohtrassen und grobe Absteckung verwendet.
Vektordaten mit Höheninformation (3D) können als ausgearbeitete Gleisgeometrie interpretiert werden und ermöglichen
eine Anpassung des Trainz-Geländes an die Trasse: Erzeugung von Einschnitten und Dämmen
automatische Weichengenerierung.
Hinweis: TransDEM selbst bietet keine Funktionen zur Ausarbeitung von 3D-Gleisgeometrie. Hierzu ist ein externes Werkzeug, z.B. ein CAD-Tool erforderlich.
Die KUID für die Spline-Objekte ist frei wählbar.
TransDEM unterstützt auch den Re-Import von Splines aus bestehenden Strecken unter der Voraussetzung, dass die Strecke ein mit TransDEM 1.2 erzeugtes gültiges Trainz Weltkoordinatenursprungs-Objekt enthält.
Unter bestimmten Bedingungen kann der Weltkoordinatenursprung nachträglich ergänzt werden.

Bild 8 zeigt von TransDEM generierte Gleis-Splines aus ausgearbeiteten 3D-Vektordaten mit automatischer Anpassung des Terrains.
(Zur Ausarbeitung der Gleisgeometrie ist ein externes Werkzeug erforderlich.)

Bild 9 zeigt aus 3D-Vektordaten generierte Gleise und Weichen für einen Bahnhof.
(Zur Ausarbeitung der Gleisgeometrie ist ein externes Werkzeug erforderlich.)
(Ausführliche Versionshinweise finden sich in der Dokumentation.)
Volle Unterstützung für TS12
Neue „Schnellstart-Anleitung“ für Anfänger in der Dokumentation
Erweiterter KUID-Wertebereich für UTM-Planquadrate
Volle Unterstützung für TS2010
Schreiben und Lesen der TS2010-eigenen Dateiformate für Strecken
Verwendung der TS2010-Layer für UTM-Planquadrate und Vektordaten
Neue zusätzliche UTM-Planquadratgröße von 500 x 500 m
Volle Unterstützung für TS2009
Schreiben und Lesen der TS2009-eigenen Dateiformate für Strecken
Unterstützung für das 5m-Geländeraster
Neue interne KUID-Zwischenspeicherung (Cache) für generierte Strecken und UTM-Kacheln
Flexiblere KUID-Zuordnung beim Export von Vektordaten
Optional einstellbare Verschiebung des Baseboard-Gittes gegenüber dem UTM-Gitter, um bessere Passgenauigkeit für den Anschluss an bestehende Streckenmodule zu erzielen.
Direktes Erzeugen aller Dateien einer Trainz-Strecke
Anlegen von Gleis-Spline-Objekten aus Vektordaten
Automatische Platzierung von UTM-Objekten
zweisprachige Version deutsch/englisch
erste veröffentlichte Version der TransDEM Trainz Edition
Export zu HOG für DEM und Bodentextur
UTM-Planquadrat-Export
© 2005 - 2011 Roland Ziegler